Mediomatrici

Map of Gaul with tribes, 1st century BC; the Mediomatrici are circled.
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Karte von Gallien mit Stämmen, 1. Jahrhundert v. Chr.; Die Mediomatrici werden eingekreist.
Civitas des Mediomatrici
Stadtviertel von Divodurum mediomatricum (ca. 2. Jahrhundert n. Chr.), Vorfahr des heutigen Tages Metz, Hauptstadt des Mediomatrici.

Das Mediomatrici (Gallig: *Medio-Māteres) waren nach Caesar ein gallischer Stamm an der Grenze zum Belgicae Wohnung in den heutigen Regionen Lorraine, Obere Moselle während der Eisenzeit und die Römerzeit.

Name

Sie werden als erwähnt als Mediomatricorum und Mediomatricis (dat.) durch Caesar (Mitte c. bc),[1] Mediomatrikoì (Μεδιοματρικοὶ) durch Strabo (Anfang 1. c. Anzeige),[2] Mediomatrici durch Plinius (1. c. Ad),[3] Mediomatricos (Acc.) durch Tacitus (früh 2. c. ad),[4] und wie Mediomátrikes (Μεδιομάτρικες) durch Ptolemäus (2. c. Ad).[5][6]

Das Ethnonym Mediomatrici ist eine latinisierte Form der Gallig *Medio-Māteres, was buchstäblich "Mittelmütter" bedeutet. Es wird mit der Wurzel gebildet Medio- ('in der Mitte, zentral') an eine Pluralform von gebunden Mātīr ('Mutter'). Der Name könnte als Bedeutung „diejenigen, die zwischen der Matrona (Marne) und den Matra-Flüssen leben“ (d. H. Die Mutterflüsse) oder möglicherweise als „Mütter der Mittelwelt“ (d. H. Zwischen dem Himmel und dem Unterwelt).[7]

Die Stadt von Metz, beglaubigt ca. 400 n. Chr. AS Civitas mediomatricorum (''Civitas des Mediomatrici ') ist nach dem keltischen Stamm benannt.[8]

Erdkunde

Gebiet

Mediomatrici Quarter-Street. Ca. 100 v. Chr.

Das Gebiet des Mediomatrici umfasste die oberen Becken der Flüsse Maas, Mosel und Saarund erstreckte sich nach Osten bis zur Rhein Mitte des ersten Jahrhunderts v. Chr.[9][10] Ptolemäus legt sie südlich der Treviri, zwischen den Remi und die Leuci.[11]

Siedlungen

Ihre Hauptstadt war Divodurum ('Ort der Götter, göttliches Gehäuse'),[Anmerkung 1] erwähnt von Tacitus im frühen 1. Jahrhundert n. Chr.[13][12][9]

Eine sekundäre Agglomeration, deren ursprünglicher Name unbekannt ist, befand sich in Bliesbruckim östlichen Teil ihrer Civitas.[14][15]

Geschichte

Während der Gallische Kriege (58–50 v. Chr.) Das Mediomatrici schickte 5.000 Männer zur Unterstützung Vercingetorix Wer war in Alesien belagert in 52.[16][9] In 69–70 der Gemeinsame Ära, ihr Kapitaldivodurum wurde von den Armeen von entlassen Vitelliusund 4.000 seiner Einwohner massakriert.[16] Die Romanisierung der Metromatrici war anscheinend langsamer im Vergleich zu ihren Nachbarn Treviri.[17][10]

Elemente des Mediomatrici können sich in der Nähe niedergelassen haben Novaraim Nordwesten Italien, wo Ortsnamen auf ihre Anwesenheit anspielen, wie z. Mezzomerico, bescheinigt als Mediomadrigo 980.[18]

Verweise

  1. ^ Caesar. Kommentar de Bello Gallico. 4:10, 7:75.
  2. ^ Strabo. Geōgraphiká, 4: 3: 4.
  3. ^ Plinius. Naturalis Historia, 4: 106.
  4. ^ Tacitus. Historien, 4:70.
  5. ^ Ptolemäus. Geōgraphikḕ Hyphḗgēsis, 2: 9: 7.
  6. ^ Falileyev 2010, S.V. Mediomatrici.
  7. ^ Delamarre 2003, S. 220, 222.
  8. ^ Nègre 1990, p. 155.
  9. ^ a b c Schön 2006.
  10. ^ a b Demugin 1995, p. 193.
  11. ^ Berggren, J. L.; Jones, Alexander (2000). Ptolemaios Geographie: Eine kommentierte Übersetzung der theoretischen Kapitel. Princeton University Press. p. 103. ISBN 978-0-691-01042-7.
  12. ^ a b Delamarre 2003, p. 156.
  13. ^ Nègre 1990, p. 175.
  14. ^ Petit & Santoro 2016.
  15. ^ Antonelli & Petit 2017.
  16. ^ a b Demugin 1995, p. 183.
  17. ^ Wightman 1985, S. 73–74.
  18. ^ Ambrogio, Renzo, hrsg. (2006). Nomi d'Italia: origine e significato dei nomi geografici e di tutti i comuni. Istituto Geografico de Agostini. p. 384. ISBN 88-511-0983-4. OCLC 605741780.

Fußnoten

  1. ^ Von gaulish Deuos 'Gott' gebunden an Duron 'Gates'> 'geschlossene Stadt, Marktstadt').[12]

Literaturverzeichnis