Herbert Wehner

Herbert Wehner
Bundesarchiv Bild 175-Z02-00866, Herbert Wehner.jpg
Ikonisches Porträt von Minister Herbert Wehner im Jahr 1966 mit seiner Pfeife
Führer des Sozialdemokratische Partei in dem Bundestag
Im Büro
22. Oktober 1969 - 8. März 1983
Führer Willy Brandt
Vorausgegangen von Helmut Schmidt
gefolgt von Hans-Jochen Vogel
Bundesminister für Intra-German-Beziehungen
Im Büro
1. Dezember 1966 - 21. Oktober 1969
Kanzler Kurt Georg Kiesinger
Vorausgegangen von Johann Baptist Gradl
gefolgt von Egon Franke
Mitglied von Bundestag
Hamburg-Harburg
Im Büro
14. August 1949 - 6. März 1983
Vorausgegangen von Parlament eingerichtet
gefolgt von Hans-Ulrich Klose
Persönliche Daten
Geboren 11. Juli 1906
Dresden, Deutsches Kaiserreich
Gestorben 19. Januar 1990 (83 Jahre)
Bonn, West Deutschland
Politische Partei Sozialdemokratische Partei
Ehepartner (en) Lotte Loebinger
Lotte Burmester
Greta Burmester

Herbert Richard Wehner (11. Juli 1906 - 19. Januar 1990) war ein deutscher Politiker. Ein ehemaliges Mitglied der Kommunistische Partei, er schloss sich dem an Sozialdemokraten (SPD) nach Zweiter Weltkrieg. Er diente als Bundes Minister für Intra-German-Beziehungen von 1966 bis 1969 und danach als Vorsitzender der SPD Parlamentary Group in der Bundestag Bis 1983.

Während seiner Amtszeit im Bundestag von 1949 bis 1983 wurde Wehner (in) berühmt für seine ätzende Rhetorik und Zwischenrufe Stil, der oft persönliche Beleidigungen auf Abgeordnete schleudert, mit denen er nicht einverstanden war. Er hält den Rekord für offizielle Zensur Vorsitz Offizier.

Leben

Herbert Wehner wurde geboren in Dresden, der Sohn eines Schuhmachers. Sein Vater war in seinem aktiv Gewerkschaft und ein Mitglied der sozialdemokratischen Partei. Radikaler als sein Vater, Weher, engagierte sich Anarcho-Syndicalist Kreise herum Erich Mühsam, angetrieben von der Invasion von 1923 von 1923 Reichswehr Truppen in die Freier Zustand der Sachsen auf Geheiß der DVP–Spd Reich Kanzlerregierung Gustav Stresemann. Er fiel auch mit Mühsam aus, dessen Pazifist Manieren lehnte er ab und trat 1927 der Kommunistischen Partei Deutschlands (KPD) bei, um Beamter der Partei zu werden Rote Hilfe Organisation im selben Jahr.

Wehner stieg schnell auf und wurde in die gewählt Landtag Staatliche Gesetzgebung der Sachsen im Jahr 1930. Trotzdem trat er ein Jahr später zurück, um am KPD zu arbeiten Politbüro in Berlin mit Walter Ulbricht. Nach Hitler das Ergreifen der Macht Im Januar 1933 nahm er am Kommunisten teil Widerstand gegen die Nazi- Regime aus dem Saar Protectorat. Als der Saar 1935 wieder aufgenommen wurde, ging Wehner hinein Exil, zuerst nach Paris, dann 1937 nach Moskau, wo er lebte Hotel Lux, schrieb für die Deutsche Zentral-Zeitung und mussten sich stellen Josef Stalin's Tolle Säuberung von 1937–38.[1] Nach Wehers Tod, deutschem Nachrichtenmagazin Der Spiegel dokumentierte Anschuldigungen, er habe das informiert Nkvd bei mehreren Party Leute mögen Hugo Eberleinvermutlich um sein eigenes Leben zu retten.[2] Nachdem er 1941 nach neutrales Schweden geschickt worden war, um Deutschland wieder einzutreten, wurde er verhaftet Stockholm und interniert für Spionage 1942. Ob er absichtlich in Gewahrsam geriet, wurde nicht endgültig festgelegt; Zumindest wurde er von Politbüro Chef von der Kommunistischen Partei ausgeschlossen Wilhelm Pieck.

Nach seiner Rückkehr nach Deutschland im Jahr 1946 trat Wehner der sozialdemokratischen Partei in bei Hamburg und wurde bald ein Adjutant des Vorsitzenden Kurt Schumacher. Nach dem 1949 Bundeswahlen Er betrat die Bundestag Parlament und blieb Abgeordneter bis zu seiner Pensionierung aus der Politik im Jahr 1983 von 1952 bis 1958 auch als Mitglied der Europäisches Parlament. 1957/58 und von 1964 bis 1966 war er stellvertretender Vorsitzender der SPD Parlamentary Group. Wehner war maßgeblich an der Annahme der Partei der beteiligt GODESBERG -Programm in dem die Sozialdemokraten eine Fixierung abgelehnt haben Marxist Ideologie und erweiterte ihre Anziehungskraft. 1966 wurde er zum Bundesminister für All-German-Angelegenheiten in der ernannt CDU–Spd Grand Coalition Kanzlerregierung Kurt Georg Kiesinger. Die Zusammenarbeit zwischen dem Ex-Kommunisten und dem ehemaligen Mitglied des NSDAP ging gut; Wehner versprach den CDU -Partnern sogar, die Koalition zu stabilisieren, indem sie die Implementierung von a unterstützte Pluralitätsabstimmungssystem, was er später als "Unsinn" bezeichnet.

Wehner (links), Brandt und Schmidt (rechts) auf einer SPD -Konvention in Hannover, 1973

Wenn die SPD annahm, die Zügel der Regierung unter Kanzler Willy Brandt auf dem 1969 BundeswahlenWehner wurde Vorsitzender der SPD Parlamentary Fraktion. Er war als harter Disziplinarin bekannt, der seine Mitglieder in der Schlange hielt. Als die CDU am 27. April 1972 a führte a konstruktive Votion ohne Vertrauen Gegen Brandt ordnete er den SPD -Abgeordneten an, nicht an dem Stimmzettel teilzunehmen, um mögliche Bestechungsdissidenten auszuschließen. Der gegnerische Kandidat Rainer Barzel versäumte es, die zu erreichen absolute Mehrheit von zwei Stimmen. Nachdem Brandt wiedergewählt wurde in 1972Die Beziehungen zwischen den beiden Männern kühlten sich während der ab 1973 Ölkrise, als Wehner die Politik des Kanzlers zunehmend als unentschlossen betrachtete. Im Verlauf der Guillaume AffairEr unternahm keine großen Anstrengungen, um Brandt davon zu überzeugen, im Amt zu bleiben, und förderte die Kanzlerin von Helmut Schmidt.

Schon Vater des Hauses Ab 1980 suchte Wehner keine Wiederwahl in 1983, nach dem Sozialliberale Koalition hatte sich endlich getrennt. Er zog sich zurück zu Bonn, wo er 1990 im Alter von 83 Jahren nach langer Krankheit starb, litt unter Diabetes Mellitus und Binswanger -Krankheit.

Rhetorik

Wehner hatte einen berüchtigten Ruf bei Mitgliedern des Bundestags (und der Öffentlichkeit) für seine scharfe und oft beleidigende Rhetorik gegenüber Abgeordneten, die mit ihm nicht einverstanden waren. Seine Bemerkungen über politische Gegner drehten sich oft um beleidigende Wortspiele mit ihren jeweiligen Nachnamen. Eine bemerkenswerte Ausnahme ist sein abwertender Neologismus "Düffeldoffel", den er zur Beleidigung hatte Helmut Kohl. Seine scharfen Kommentare würden auch nicht auf seiner eigenen Party aufhören: Als sich der SPD-MP Franz Josef Zebisch darüber beschwert hatte "Genosse Arschloch".

Deutsche Medien zeigen gelegentlich Wehner und CSU-Politiker Franz Josef Strauß politische Rivalen wie beide waren sehr einflussreich, aber nie die höchsten Positionen innerhalb ihrer jeweiligen Parteien, und Strauß war auch für eine heftige, wenn auch weniger persönlich beleidigende Rhetorik bekannt. Ironischerweise arbeiteten beide Politiker als Bundesminister im Kabinett von Kurt Georg Kiesinger zusammen.

Wehners Empfang über den Gang unter CDU/CSU -Politikern war aufgrund seiner Rhetorik größtenteils negativ. Der CDU -Politiker Heiner Geißler erkannte jedoch den kompromisslosen Stil von Wehner an, sich für die Positionen seiner Partei als "der größte parlamentarische Haubitze aller Zeiten" einzusetzen.

Weitere Lektüre

  • Bedürftig, Friedemann: Die Leiden des Jungen Wehner: Dokumentier in Einer Brieffreundgrem in Bewegter Zeit 1924–1926. Parthas, Berlin 2005, ISBN3-86601-059-1.
  • Legwers-Sscherzberg, August H.: Die Wandlung des Herbert Wehner. Von der Volksfront Zur Großen Koalition. Propyläen, Berlin 2002, ISBN3-549-07155-8.
  • Meyer, Christoph: Herbert Wehner. Biografie. DTV, München 2006, ISBN3-423-24551-4.

Verweise

  1. ^ „Auswanderer: Hotel Lux“ Geo Epoche, Nr. 38 (August 2009). Abgerufen am 12. November 2011 abgerufen (auf Deutsch)
  2. ^ "Menschlicher Abschaum" Der Spiegel (31. Dezember 1990). Abgerufen am 15. November 2011 abgerufen (auf Deutsch)