Erich Ollenhauer

Erich Ollenhauer
Bundesarchiv Bild 183-21272-0001, Erich Ollenhauer.jpg
Führer der sozialdemokratischen Partei
Im Büro
27. September 1952 - 14. Dezember 1963
Vorausgegangen von Kurt Schumacher
gefolgt von Willy Brandt
Präsident des sozialistischen Nationalspieler
Im Büro
9. September 1963 - 14. Dezember 1963
Vorausgegangen von Alsing Andersen
gefolgt von Bruno Pittermann
Persönliche Daten
Geboren 27. März 1901
Magdeburg, Deutsches Kaiserreich
Gestorben 14. Dezember 1963 (62 Jahre)
Bonn, West Deutschland
Politische Partei Sozialdemokratische Partei Deutschlands

Erich Ollenhauer (27. März 1901 - 14. Dezember 1963) war der Führer der Sozialdemokratische Partei Deutschlands (SPD) von 1952 bis 1963. Er war ein wichtiger Anführer der Opposition gegen Konrad Adenauer im Bundestag. Im Exil unter den Nazis kehrte er im Februar 1946 nach Deutschland zurück und wurde stellvertretender Vorsitzender der SPD. Er war ein enger Verbündeter des Vorsitzenden Kurt Schumacherund arbeitete an der Parteiorganisation. Wo Schumacher ein leidenschaftlicher Intellektueller war, war Ollenhauer ein gründlicher und effizienter Bürokrat. Nach Schumachers Tod im Jahr 1952 wurde er Parteiführer. Abgesehen von der Bekämpfung der organisatorischen Details bestand seine Hauptaufgabe darin, die Spannung zwischen den linken und rechten Fraktionen zu moderieren. Er blieb bis zu seinem Tod Parteiführer, gab aber dem charismatischen Berliner Bürgermeister nach Willy Brandt 1961 als Kandidat der Partei für Kanzler. [1]

Frühe politische Karriere und Exil

Ollenhauer wurde in geboren Magdeburg und schloss sich der SPD im Jahr 1920 an. Wann die Nazis 1933 die Macht übernahm, floh er für Deutschland für Prag. Nach dem Ausbruch von WW2 Ollenhauer reiste durch Europa, um die Verfolgung der Nazis zu vermeiden, und ging zuerst nach Dänemark, dann nach Frankreich, Spanien, Portugal und schließlich London, wo er bis zum Ende des Krieges blieb. In London hielt er enge Beziehungen zur Arbeiterpartei, was die Expatriate SPD finanziell unterstützte (genannt Sopade), von denen Ollenhauer Mitglied war. Er arbeitete auch mit dem Union der deutschen sozialistischen Organisationen in Großbritannien.[2]

Im Februar 1946 kehrte Ollenhauer nach Deutschland zurück. Im Mai im selben Jahr wurde er zum stellvertretenden Anführer der SPD gewählt, dahinter Kurt Schumacher. Ollenhauer betrat die Bundestag nach dem 1949 deutsche Bundeswahlen.

Führung der SPD

Nach Schumachers unerwartetem Tod im Jahr 1952 wählte die SPD Ollenhauer als Führer. Er lief als Kandidat der SPD für Kanzler von Deutschland in dem 1953 und 1957 Deutsche Wahlenbeide waren verloren gegen Konrad Adenauer's CDU.

1957 forderte Ollenhauer eine transuropäische Sicherheitsallianz (anstelle von anstelle von NATO und die Warschauer Pakt), in dem ein wiedervereinigtes Deutschland als gleicherer Partner dienen würde. Der Plan wurde dann als radikal angeprangert, aber er half, den Weg für den Weg zu ebnen Willy Brandt's Ostpolitik und indirekt einige Entwicklungen innerhalb des europäische Union, so wie ein Europäische Gemeinsame Sicherheitspolitikund die spätere Wiedervereinigung Deutschlands. Der Vorschlag von Ollenhauer ist auch als Ollenhauer -Plan bekannt.

1961 lehnte Ollenhauer ein drittes Mal für Kanzler und unterstützte stattdessen die Kandidatur von Berlin Bürgermeister Willy Brandt.

Ollenhauer starb in Bonn am 14. Dezember 1963 von Lungenembolie.

Verweise

  1. ^ Dieter K. Buse und Juergen C. Doerr, Hrsg. Modernes Deutschland: Eine Enzyklopädie der Geschichte, der Menschen und der Kultur, 1871-1990 (2 Vol. Garland, 1998) 2: 727.
  2. ^ Erich Ollenhauer, "Möglichkitzen und Aufgaben" Friedrich Ebert Foundation, offizielle Website. Präsentation auf der Gewerkschaftsmitgliedschaftstreffen in London. (6. Dezember 1942) Abgerufen am 20. Juli 2010 abgerufen (auf Deutsch)

Externe Links

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