1965 westdeutsche Bundeswahlen

1965 westdeutsche Bundeswahlen

1961 19. September 1965 1969

Alle 496 Sitze in der Bundestag[a]
249 Sitze benötigt für eine Mehrheit
Eingetragen 38.510.395 Increase 2,9%
Sich herausstellen 33.416.207 (86,8%) Decrease 0.9pp
  Erste Party Zweite Party Dritte Seite
  Einde bezoek bondskanselier dr Ludwig Erhard en gaf persconferentie in het Haag, Bestanddeelnr 916-1330.jpg Willy Brandt.jpg Bundesarchiv Bild 183-87989-0060, Erich Mende.jpg
Kandidat Ludwig Erhard Willy Brandt Erich Mende
Party CDU/CSU SPD FDP
Letzte Wahl 45,3%, 242 Sitze 36,2%, 190 Sitze 12,8%, 67 Sitze
Sitze gewonnen 245[c] 202[d] 49[b]
Sitzveränderung Increase 3 Increase 12 Decrease 18
Volksabstimmung 15.524.068 12.813.186 3.096.739
Prozentsatz 47,6% 39,3% 9,5%
Schwingen Increase 2,3 Seiten Increase 3.1pp Decrease 3,3 Seiten

Bundestagswahl 1965 - Ergebnisse Wahlkreise.png
Ergebnisse nach Wahlkreis für die ersten Stimmen. Gray bezeichnet Sitze, die von der CDU/CSU gewonnen wurden; Red bezeichnet Sitze, die von der SPD gewonnen wurden.

Regierung vor der Wahl

Erster Erhard -Kabinett
CDU/CSUFDP

Regierung nach Wahl

Zweiter Erhard -Kabinett
CDU/CSUFDP

Bundeswahlen wurden in festgehalten West Deutschland am 19. September 1965, um die Mitglieder des 5. zu wählen Bundestag. Das CDU/CSU blieb die größte Fraktion, während die Sozialdemokratische Partei blieb die größte Single Party in der Bundestagmit 217 der 518 Sitze (einschließlich 15 der 22 nicht stimmberechtigten Delegierten für Westberlin).

Kampagne

Die Bundeskanzlerin Ludwig Erhard war zunächst als gefeierter "Vater" des wirtschaftlichen Wunders in Westdeutschland aus den 1950er und frühen 1960er Jahren beliebt. Die Wirtschaft Westdeutschlands schien 1965 immer noch solide zu sein, und daher wollten nicht genug westdeutsche Wähler die Partei des Bundeskanzlers verändern. Um seinen Sieg bei dieser Bundestag -Wahl zu gewährleisten, versprach Erhard, die Einkommensteuer zu senken und die Ausgaben für soziale Programme zu erhöhen.[1][2]

Ergebnisse

Bundestag 1965.svg
Party Partyliste Wahlkreis Sitze
Stimmen % Sitze Stimmen % Sitze Gewählt Westberlin Gesamt +/–
Sozialdemokratische Partei 12.813.186 39,28 108 12.998,474 40.07 94 202 15 217 +14
Christomokratische Union 12.387.562 37,97 78 12.631.319 38,94 118 196 6 202 +1
CSU 3.136.506 9.62 13 3,204.648 9.88 36 49 0 49 –1
Freie Demokratische Partei 3.096.739 9.49 49 2.562.294 7.90 0 49 1 50 –17
Nationale Demokratische Partei 664,193 2.04 0 587,216 1.81 0 0 0 0 0
Deutsche Friedensunion 434,182 1.33 0 386.900 1.19 0 0 0 0 0
Aktionsgemeinschaft unabhängiger Deutscher 52.637 0,16 0 46,146 0,14 0 0 0 0 Neu
Christliche Volkspartei 19.832 0,06 0 11.978 0,04 0 0 0 0 Neu
Freie soziale Vereinigung 10.631 0,03 0 6,287 0,02 0 0 0 0 Neu
Unabhängige Arbeiterpartei 3.959 0,01 0 1,127 0,00 0 0 0 0 Neu
Europäische föderalistische Partei 1.015 0,00 0 0 0,00 0 0 0 Neu
Unabhängigeund Wählergruppen 660 0,00 0 0 0 0 0
Gesamt 32,620.442 100.00 248 32.437.049 100.00 248 496 22 518 –3
Gültige Stimmen 32,620.442 97.62 32.437.049 97.07
Ungültige/leere Stimmen 795.765 2.38 979,158 2.93
Gesamte stimmen 33,416,207 100.00 33,416,207 100.00
Registrierte Wähler/Wahlbeteiligung 38.510.395 86,77 38.510.395 86,77
Quelle: Bundeswahleiter

Ergebnisse nach Staat

Wahlkreissitze

Bundesland Gesamt
Sitze
Sitze gewonnen
CDU SPD CSU
Baden-Württemberg 36 30 6
Bayern 44 8 36
Bremen 3 3
Hamburg 8 8
Hessen 22 5 17
Niedersachsen 30 20 10
Nordrhein-Westfalen 73 38 35
Rheinland-Palatinat 16 11 5
Saarland 5 4 1
Schleswig-Holstein 11 10 1
Gesamt 248 118 94 36

Sitze auflisten

Bundesland Gesamt
Sitze
Sitze gewonnen
SPD CDU FDP CSU
Baden-Württemberg 32 17 5 10
Bayern 42 22 7 13
Bremen 2 2
Hamburg 9 1 7 1
Hessen 23 4 13 6
Niedersachsen 32 16 9 7
Nordrhein-Westfalen 80 31 36 13
Rheinland-Palatinat 15 7 5 3
Saarland 3 3
Schleswig-Holstein 10 7 1 2
Gesamt 248 108 78 49 13

Nachwirkungen

Die Koalition zwischen der CDU/CSU und der FDP kehrte zur Regierung zurück, mit Ludwig Erhard wie Kanzler. 1966 verließ die FDP die Koalition wegen Haushaltsfragen, und Erhard trat zurück. Kurt Georg Kiesinger (auch CDU) bildete eine neue Grand Coalition zwischen der CDU/CSU und der SPD, die bis zur nächsten Wahl dauerten.

Anmerkungen

  1. ^ Sowie die 22 nicht stimmberechtigten Delegierten für Westberlin, gewählt von der Westberliner Legislature.
  2. ^ Sowie 1 nicht stimmberechtigte Delegierte für Westberlin.
  3. ^ Sowie 6 nicht stimmberechtigte Delegierte für Westberlin.
  4. ^ Sowie 15 nicht stimmberechtigte Delegierte für Westberlin.

Verweise

  1. ^ Bjöl, Erling. "Erhards Sieg und Fall". Grimbergs Geschichte der Nationen, Band 23: Der reiche Westen. p. 339.
  2. ^ Rinde, Dennis L.; Gress, David R. (1989). Eine Geschichte Westdeutschlands, Band 2: Demokratie und ihre Unzufriedenheit, 1963–1988. London, Großbritannien: Basil Blackwell.