1953 westdeutsche Bundeswahlen

1953 westdeutsche Bundeswahlen

1949 6. September 1953 1957

Alle 487 Sitze in der Bundestag[a]
244 Sitze benötigt für eine Mehrheit
Eingetragen 33,120,940 Increase 6,1%
Sich herausstellen 28.479.550 (86,0%) Increase 7.5pp
  Erste Party Zweite Party Dritte Seite
  Adenauer Bouserath2 (cropped).jpg Bundesarchiv Bild 183-21272-0001, Erich Ollenhauer.jpg Bundesarchiv B 145 Bild-P001512, Franz Blücher 2.jpg
Kandidat Konrad Adenauer Erich Ollenhauer Franz Blücher
Party CDU/CSU SPD FDP
Letzte Wahl 31,0%, 139 Sitze 29,2%, 131 Sitze 11,9%, 52 Sitze
Sitze gewonnen 243[c] 151[d] 48[b]
Sitzveränderung Increase 104 Increase 20 Decrease 4
Volksabstimmung 12.443.981 7.944.943 2.629.163
Prozentsatz 45,2% 28,8% 9,5%
Schwingen Increase 14,2pp Decrease 0,4pp Decrease 2,4 Seiten

  Vierte Party Fünfte Party Sechste Party
 
GB/BHE
Dp
Zentrum
Kandidat Waldemar Kraft Heinrich Hellwege Johannes Brockmann
Party GB/BHE Dp Center
Letzte Wahl Hat nicht existiert 4,0%, 17 Sitze 3,1%, 10 Sitze
Sitze gewonnen 27 15 3
Sitzveränderung Neue Party Decrease 2 Decrease 7
Volksabstimmung 1.616.953 896,128 217.078
Prozentsatz 5,9% 3,3% 0,8%
Schwingen Neue Party Decrease 0,7 Seiten Decrease 2,3 Seiten

Bundestagswahl 1953 - Ergebnisse Wahlkreise.png
Ergebnisse nach Wahlkreis für die ersten Stimmen. Gray bezeichnet Sitze, die von der CDU/CSU gewonnen wurden; Red bezeichnet Sitze, die von der SPD gewonnen wurden; Gelb bezeichnet Sitze, die von der FDP gewonnen wurden; Hellblau bezeichnet Sitze, die von der deutschen Partei gewonnen wurden; Dark Blue bezeichnet den von der Center Party gewonnenen Sitz.

Regierung vor der Wahl

Erster Adenauer Kabinett
CDU/CSUFDPDp

Regierung nach Wahl

Zweiter Adenauer Kabinett
CDU/CSUFDPGB/BHEDp

Bundeswahlen wurden in festgehalten West Deutschland am 6. September 1953, um die Mitglieder der zweiten zu wählen Bundestag. Das Christomokratische Union trat zur größten Partei auf.

Diese Wahl war die letzte zuvor Saarland trat 1957 Westdeutschland bei. Es war eine eigene Einheit gewesen, Saar Protectorat, unter französischer Kontrolle seit 1946.

Kampagne

Bundeskanzler Adenauer (der auch der christlich -demokratische Führer war) kämpfte auf seine Politik von wirtschaftlicher Wiederaufbau und Wachstum, gemäßigter Konservatismus oder Christdemokratie und enge Beziehungen zu den Vereinigten Staaten. Der neue sozialdemokratische Führer - Kurt Schumacher war 1952 gestorben - war Erich Ollenhauer, der in seiner Politik mäßiger war als Schumacher. Er lehnte im Prinzip nicht die militärische Präsenz der Vereinigten Staaten in Westeuropa ab. Tatsächlich unterstützte er später - 1957 - eine militärische Allianz der meisten europäischen Länder, einschließlich Deutschlands.[1][2] Adenauer gelang es, eindeutig mehr westdeutsche Wähler von seinen Führungsqualitäten und wirtschaftlichen und politischen Erfolg zu überzeugen, um leicht eine zweite Amtszeit zu gewinnen, obwohl er eine Koalitionsregierung mit den freien Demokraten und der konservativen deutschen Partei bilden musste, um eine Mehrheit im Bundestag zu gewinnen.

Ergebnisse

1953 German federal election - composition chart.svg
Party Partyliste Wahlkreis Sitze
Stimmen % Sitze Stimmen % Sitze Gewählt Westberlin Gesamt +/–
Christomokratische Union 10.016.594 36.36 61 9.577.659 34,80 130 191 6 197 +80
Sozialdemokratische Partei 7.944.943 28.84 106 8,131,257 29,55 45 151 11 162 +26
Freie Demokratische Partei 2.629.163 9.54 34 2.967.566 10.78 14 48 5 53 0
CSU 2,427.387 8.81 10 2.450.286 8.90 42 52 0 52 +28
All-German Bloc/League of Expeles und beraubtes Rechte beraubt 1.616.953 5.87 27 1.613,215 5.86 0 27 0 27 Neu
Deutsche Partei 896,128 3.25 5 1.073.031 3.90 10 15 0 15 –2
Kommunistische Partei 607.860 2.21 0 611,317 2.22 0 0 0 0 –15
Bayernpartei 465.641 1.69 0 399.070 1.45 0 0 0 0 –17
All-German-Volkspartei 318,475 1.16 0 286.465 1.04 0 0 0 0 Neu
Deutsche Reichspartei 295.739 1.07 0 204,725 0,74 0 0 0 0 –5
Center Party 217.078 0,79 2 55.835 0,20 1 3 0 3 –7
Dachverband der Nationals Sammlung 70,726 0,26 0 78.356 0,28 0 0 0 0 Neu
South Schleswig Voters 'Association 44.585 0,16 0 44.339 0,16 0 0 0 0 –1
Schleswig-Holstein-Landwirte und Landarbeiter Demokratie 6,269 0,02 0 0 0 0 Neu
Patriotische Union 2.531 0,01 0 0 0 0 Neu
Partei der guten Deutschen 654 0,00 0 0 0 0 Neu
Unabhängigeund Wählergruppen 17.185 0,06 0 0 0 0 –3
Gesamt 27.551.272 100.00 245 27.519.760 100.00 242 487 22 509 +99
Gültige Stimmen 27.551.272 96,74 27.519.760 96.63
Ungültige/leere Stimmen 928,278 3.26 959,790 3.37
Gesamte stimmen 28.479.550 100.00 28.479.550 100.00
Registrierte Wähler/Wahlbeteiligung 33,120,940 85.99 33,120,940 85.99
Quelle: Bundeswahleiter

Ergebnisse nach Staat

Wahlkreissitze

Bundesland Gesamt
Sitze
Sitze gewonnen
CDU SPD CSU FDP Dp DZP
Baden-Württemberg 33 29 2 2
Bayern 47 3 42 2
Bremen 3 3
Hamburg 8 3 1 2 2
Hessen 22 7 10 5
Niedersachsen 34 13 11 2 8
Nordrhein-Westfalen 66 51 13 1 1
Rheinland-Palatinat 15 13 2
Schleswig-Holstein 14 14 14
Gesamt 242 130 59 42 14 10 1

Sitze auflisten

Bundesland Gesamt
Sitze
Sitze gewonnen
SPD CDU FDP GB/
BHE
CSU Dp DZP
Baden-Württemberg 34 14 9 7 3 1
Bayern 44 22 4 8 10
Bremen 3 2 1
Hamburg 10 6 4
Hessen 22 6 8 4 3 1
Niedersachsen 32 10 12 3 7
Nordrhein-Westfalen 72 34 21 11 3 1 2
Rheinland-Palatinat 16 7 5 4
Schleswig-Holstein 12 7 1 3 1
Gesamt 245 106 61 34 27 10 5 2

Nachwirkungen

Konrad Adenauer blieb Kanzler, regiert in einer breiten Koalition (Zweidrittelmehrheit) mit den meisten kleinen Parteien mit Ausnahme der SPD- und Center Party.

Anmerkungen

  1. ^ Sowie die 22 nicht stimmberechtigten Delegierten für Westberlin, gewählt von der Westberliner Legislature.
  2. ^ Sowie 5 nicht stimmberechtigte Delegierte für Westberlin.
  3. ^ Sowie 6 nicht stimmberechtigte Delegierte für Westberlin.
  4. ^ Sowie 11 nicht stimmberechtigte Delegierte für Westberlin.

Verweise

  1. ^ Erling Bjöl, Grimbergs Geschichte der Nationen, Band 23: The Rich West, "Ein riesiger Zwerg: Westdeutschland", Helsinki: Wsoy, 1985
  2. ^ Dennis L. Bark und David R. Gress, Eine Geschichte Westdeutschlands: Band 1: 1945–1963: vom Schatten zu Substanz, London, Großbritannien: Basil Blackwell, 1989